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Giovanni Rizzoli: Secreta (a Göppingen - evento di atri)

Data:

01/03/2020


Giovanni Rizzoli: Secreta (a Göppingen - evento di atri)

Nato a Venezia nel 1963, vive a Venezia fino al 1977, quando poi va a vivere in Canada a studiare presso Stanstead College in Québec, dove passa tre anni. Nel 1980, si trasferisce presso l’École Nouvelle de Chailly a Losanna in Svizzera dove trascorre un anno e mezzo. Nel 1982, passa un anno presso la Saint Stephen’s School di Roma dove consegue l’International Baccalaureate. Ha seguito poi il Works of Art Course di Sotheby’s a Londra nel 1984 - 1985, ha frequentato l’Architectural Association e contemporaneamente la City and Guilds a Londra tra il 1985 e il 1987. Nel 1988 ha seguito un corso di pittura giapponese tradizionale a New York. In seguito si è laureato in Storia dell’Arte all’Università Ca’ Foscari a Venezia, nel 1991. Ha insegnato presso la New York University nelle sedi di Venezia e New York. Vive e lavora a Milano.

„Metamorphoses“ (2020), das zentrale Werk der Ausstellung in der Kunsthalle Göppingen ist eine Installation von Bildern, die sich förmlich selbst malen. Diese von Giovanni Rizzoli initiierte Malerei nennt er „objective painting“. Dies ist ein besonderer und vielleicht ultimativer Beitrag zur performativen Malerei, in der der Künstler eine selbsttätige Malerei in Szene setzt, ohne dass er mit dem Pinsel oder in der Komposition unmittelbar das Geschehen steuert. Zufall, Materialqualitäten und Schwerkraft spielen eine Rolle. Das Bild ist nicht berechenbar, sondern einer freien Intelligenz im Prozess seiner Entstehung überlassen. Im action painting eines Jackson Pollock oder in den „Infusioni“ Giovanni Rizzolis seit 1990 finden sich Vorläufer dieses Kunstgeschehens, das in letzter Konsequenz am 1.3.2020 zur Eröffnung in der Kunsthalle Göppingen zu erleben ist. In Zeiten der Debatte um autonome künstliche Intelligenz ist dies ein zeitgemäßer Beitrag in der Malerei, einer eigentlich zutiefst analogen künstlerischen Disziplin. Sicher kommen dabei inspirierende Bilder an die Oberfläche der Leinwand, aber es handelt sich nicht deshalb um Kunst, weil die Werke von einem Künstler stammen, sondern es geht wesentlich um ihre Stellung innerhalb des Diskurses um Kunst. Wegweisende Beiträge zur Entwicklung von Kunst haben schon immer Künstlerinnen und Künstler mit Bildern in die Welt gesetzt. Die (kritische) Theorie, der Disput und die Kunstgeschichte sind ihnen gefolgt. Die wesentlichen Setzungen und Momente des Kunstgeschehens machen die Kunstwerke und ihre Ausstellungen.

Secreta (Geheimnisse) ist der Ausstellungstitel und dieser umfasst auch eine Reihe von Werken des Künstlers, in denen er immer wieder das unsichtbare Innere von Dingen, Motiven und Bildern zum Thema macht. Kunstwerke beinhalten im eigentlichen Sinn äußere Formen. Die Ahnung von diesem Inneren, die Möglichkeiten der Interpretation und des Begreifens und Verstehens macht ihre eigentliche Bedeutung aus, die einbeschlossen ist in die Form, wenn wir sie als Metapher verstehen, als Bild, das sich erst durch die Betrachtung erschließt. Geigenkästen in Bronze müssen nicht einfach Violinen enthalten. Manchmal ist das Naheliegendste nur eine Tarnung, ein Versteck. In Metall gegossene Behälter von Tabletten sprechen als serielle, aus dem Alltag abgeleitete Kunstwerke an und spielen auf einen eigentlichen Inhalt an, der mit den Wirkungen von Medizin zu tun hat. Eine 8 ist nur eine Zahl und sie ist seit Alters her eine Metapher für Unendlichkeit, ein Behälter für eine eigentlich nicht vorstellbare Dimension von Zeit. Seit der Antike ist jede Wissenschaft den Geheimnissen und Verstecken in dieser unserer Welt auf der Spur, und mit ihr findet und erfindet die Kunst dafür Bilder.

„Kunst macht sichtbar“ (Paul Klee) ist keine selbstverständliche Feststellung eines Künstlers, sondern eher eine These, eine Behauptung, die es mit jedem Bild immer wieder zu befragen gilt. Bedeutung ist ein innerer Wert, für den die äußere Form eine Schale bildet, durch die Einsicht befördert, aber nicht unbedingt verraten wird. Es geht in dem zweiten Teil der Ausstellung zumeist um Skulpturen, deren inneres Geheimnis deren Bedeutung als Bild ausmacht, Vorstellungsvermögen und Wissen mit eingeschlossen. 

Al museo: >>>

Inaugurazione mostra: 01.03.2020, ore 18.00 (invito: >>>)
Grußwort: Guido Till, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen
Dr. Melanie Ardjah, Direktorin, Kunsthalle Göppingen
Zur Ausstellung: Prof. Bruno Corà, Kunsthistoriker und Kunstkritiker, Präsident der Burri Foundation und Museum, Città di Castello
Werner Meyer, Kunsthistoriker

19.04.2020, ore 11.00: visita guidata in lingua italiana con Katia Fazio.

Informazioni

Data: Da Dom 1 Mar 2020 a Dom 26 Apr 2020

Organizzato da : Kunsthalle Göppingen

Ingresso : A pagamento


Luogo:

Kunsthalle, Halle oben, Marstallstr. 55, Göppingen

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