Questo sito usa cookie per fornirti un'esperienza migliore. Proseguendo la navigazione accetti l'utilizzo dei cookie da parte nostra OK

Der Venezianer Aldus Manutius und seine Bedeutung für die europäische Kultur des 16. Jahrhunderts (a Stoccarda)

Data:

30/04/2020


Der Venezianer Aldus Manutius und seine Bedeutung für die europäische Kultur des 16. Jahrhunderts (a Stoccarda)

Die Veranstaltung muss leider ausfallen!!!

Vortrag in deutsche Sprache von Prof. Dr. Anja Wolkenhauer (Universität Tübingen).

Aldus Pius Manutius (italienisch Aldo Pio Manuzio; * 1449 in Bassiano; † 6. Februar 1515 in Venedig) war ein venezianischer Buchdrucker und Verleger. Nach Studien in Ferrara, Rom und Verona richtete er im Alter von etwa 40 Jahren in Venedig eine Druckerei ein, deren Produkte die Welt der Bücher revolutionieren sollten. In der dortigen Biblioteca Marciana stand eine umfangreiche Sammlung an griechischen Handschriften zur Verfügung, die durch die Stiftung des griechischen Kardinals Bessarion nach Venedig gekommen waren. Mit einem Kreis begabter Typografen machte sich Manutius an die Veröffentlichung dieser Texte. Seine Ausgaben, die sogenannten Aldinen, waren innovativ u. a. durch ihr kleines, dem Oktav in etwa entsprechendes Buchformat, das relativ preisgünstig hergestellt werden konnte. 1495 erschienen bei ihm die ersten Drucke der Welt in griechischen Lettern. Mit seinen Drucken griechischer und lateinischer Werke der Antike und humanistischer Autoren wie Pietro Bembo und Francesco Petrarca leistete Manutius einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Humanismus in Europa und zur Wiederentdeckung der Antike in der Renaissance. In Venedig lebte Manutius zunächst im Pfarrbezirk S. Agostino, später in S. Paternian, wo auch Andrea Torresano wirkte, mit dem zusammen er ab 1495 druckte und dessen Tochter er 1505 heiratete. Hier wohnte auch Margarete, die Witwe des Frankfurter Buchhändlers und Verlegers Peter Ugelheimer; mit ihrer Unterstützung gab Manutius 1500 die Briefe der Katharina von Siena heraus.

Anja Wolkenhauer ist Professorin für Lateinische Philologie an der Universität Tübingen. Sie spricht über Venedig als Zentrum des frühen Buchdrucks, wo viele für den gesamten Kulturraum zentrale Text, z.B. aus der Antike, zum ersten Mal in reproduzierbaren Editionen auf den Markt kamen.

Informazioni

Data: Gio 30 Apr 2020

Orario: Alle 09:45

Organizzato da : Italienzentrum Stuttgart, Universität Stuttgart - Abteilung Romanische Literaturen

In collaborazione con : Italienisches Kulturinstitut Stuttgart

Ingresso : Libero


Luogo:

Università, Raum 17.52, Keplerstr. 17, Stoccarda

9882