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La figlia del Papa: Margherita di Savoia (a Stoccarda)

Data:

09/09/2020


La figlia del Papa: Margherita di Savoia (a Stoccarda)

Vor genau 600 Jahren wurde Margarethe von Savoyen geboren. Das runde Jubiläum gibt den Anlass für eine Sonderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg über diese herausragende Frau des späten Mittelalters. Dreimal mit hochadeligen Männern verheiratet, war sie nacheinander Königin von Sizilien, Kurfürstin von der Pfalz und schließlich Gräfin von Württemberg. Die bedeutende Fürstin war vernetzt in ganz Europa. Ihre außergewöhnliche Biografie spiegelt sich in den kostbaren und teils einzigartigen Stücken, die die Ausstellung ab dem 10. September 2020 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart zeigen kann. Weitere Stationen der dreisprachig (deutsch – italienisch – französisch) angelegten Schau sind Turin in Italien und das schweizerische Morges am Genfer See.

Margarethe von Savoyen (1420–1479) stammte aus einem vornehmen Haus: Ihre Eltern waren Herzog Amadeus VIII. von Savoyen und Marie von Burgund. Geboren am Genfer See im Schloss von Morges wuchs sie im Herzogtum Savoyen auf. Dreimal war sie verheiratet: mit Ludwig III. von Anjou, Titularkönig von Sizilien und Neapel, mit Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz und schließlich mit Graf Ulrich V. von Württemberg. In Württemberg starb sie auch; begraben wurde sie 1479 in der Stuttgarter Stiftskirche.

Mit dieser faszinierenden Person befasst sich die Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Sie ist angelegt als trinationales Projekt gemeinsam mit den Museen im Château Morges (Schweiz), ihrem Geburtsort, und mit dem Archivio di Stato, Turin (Italien). Dort wird heute das Archiv des Hauses Savoyen aufbewahrt.

Margarethes Familie steht für die strahlende höfische Kultur des französischsprachigen Savoyen und Burgund. Zwei Ehen führten sie für den größeren Teil ihres Lebens in den deutschen Südwesten. So kommt es, dass die Reste ihrer großartigen Bibliothek heute vor allem in der Universitätsbibliothek Heidelberg verwahrt werden; ihr umfangreicher Schriftwechsel mit etwa 150 Briefen hat sich im Hauptstaatsarchiv Stuttgart erhalten. Die Ausstellung rückt ihre schillernde Persönlichkeit und ihren weit gespannten europäischen Lebensweg ins Licht – die Biografie einer außergewöhnlichen Frau und hochgebildeten Fürstin des späten Mittelalters, faszinierend nah über die Distanz von sechs Jahrhunderten.

Der provokativ wirkende Titel der Ausstellung entspricht der historischen Realität: Margarethe ist die Tochter von Herzog Amadeus VIII. von Savoyen. 1439 wurde er auf dem Konzil von Basel zum Gegenpapst gewählt und amtierte für die nächsten zehn Jahre als Felix V. – und damit als letzter Gegenpapst der Geschichte. Seine Tochter Margarethe war damals bereits 19 Jahre alt und schon zum ersten Mal Witwe. Als „Tochter des Papstes“ sollte Margarethe nun auf dem europäischen Heiratsmarkt in höchsten Kreisen für Aufsehen sorgen. 

Informationen: >>>

Weitere Stationen:
19.12.2020 bis 12.03.2021: Archivio di Stato di Torino >>>
21.05.2021 bis 05.09.2021: Château de Morges et ses Musées >>>

Informazioni

Data: Da Mer 9 Set 2020 a Ven 4 Dic 2020

Organizzato da : Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Italienisches Kulturinstitut

In collaborazione con : Italienisches Generalkonsulat Stuttgart, Generalkonsulat der Schweiz Stuttgart

Ingresso : Libero


Luogo:

Hauptstaatsarchiv, Konrad-Adenauer-Str. 4, Stoccarda

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