Ein Dokumentarfilm von Aldo Zappalà
Am 17. Juli 1942 hält ein Zug am Bahnhof von Nonantola, einem kleinen Ort in der Provinz Modena in der Emilia-Romagna. 40 Jugendliche steigen aus, begleitet von 9 Erwachsenen. Es sind deutsche und österreichische Juden, die von der Berliner Jüdin Recha Freier aus Deutschland und Österreich nach Zagreb gebracht worden waren. Nach der deutschen Besetzung wurden die Kinder von ihren BetreuerInnen zunächst in das von Italien besetzte Slowenien und von dort – als die Aktivitäten der Partisanen zunehmen – nach Nonantola gebracht. Trotz der 1938 erlassenen Rassengesetze nahm die Bevölkerung die Kinder als willkommenen Teil der Gemeinschaft auf.
Anmeldung: 0711 / 16 28 10